Hörprüfungen

Früherkennung von Hörschäden

Unsere Praxis setzt sich für eine Früherkennung von Hörschäden ein.

 

Da der Hörsinn auch im Schlaf nicht einfach „ausgeschaltet“ wird, leistet unser Gehör rund um die Uhr Schwerstarbeit. Hörverluste entstehen meist schleichend und bleiben oft unbemerkt. Die Betroffenen gehen daher lange Zeit nicht zum Arzt. Dabei ist eine rechtzeitige Behandlung äußerst wichtig. Durch regelmäßige Hörprüfungen können Hörminderungen frühzeitig erkannt und die Versorgung der betroffenen Patienten verbessert werden.

Diese Untersuchungen führen wir durch:

  • Trommelfellmikroskopie
  • Ton- und Sprachaudiometrie
  • Tympanometrie
  • Reflexaudiometrie

Otoakustische Emissionen (OAE)

Bei diesem Verfahren werden die Haarzellen im Innenohr beurteilt. Dazu wird Ihnen eine kleine Sonde in das Ohr gehalten. Das Gerät misst die akustischen Antworten der Innenohrzellen. Wird ein Rückgeräusch registriert, kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass keine Störungen des Innenohrs vorliegen.

BERA

In besonderen Fällen (z. B. Hörstörmessung bei Kindern) bieten wir Ihnen auch die Hirnstammaudiometrie, genannt BERA, an. Dabei werden am Kopf des Patienten Elektroden befestigt, die die Hirnströme aufzeichnen, welche beim Hörvorgang entstehen. Am Stromkurvenverlauf ist feststellbar, ob die Hörnervenimpulse normal zum Hirn weitergeleitet werden, oder ob eine Störung vorliegt. Dies ermöglicht ein objektives Messverfahren, ohne dass eine aktive Mitarbeit des Patienten nötig ist.

Bei Bedarf leiten wir eine Magnetresonanztomographie(MRT) des Schädels oder eine Computertomographie des Felsenbeins ein.

Falls Hörstörungen durch operative Verfahren verbessert werden können, werden wir Sie zu erfahrenen Ohroperateuren überweisen. In anderen Fällen der Schwerhörigkeit kommen medikamentöse Therapien und Hörgeräteversorgungen zum Einsatz.